Kursbeschreibung
Die Erfahrungen zeigen, dass Prozessworkshops mit Beteilungen aus Mitarbeitern der Fachabteilung nach vielen Stunden nur mit bescheidenen oder sogar ohne konkrete Ergebnisse enden. Detaildiskussionen werden zum falschen Zeitpunkt, mit unklaren Grundlagen oder falschen Beteiligten geführt. Der Aufwand diese Prozessworkshops vorzubereiten, zu moderieren und die Ergebnisse in ein Prozessmodell zu übernehmen steht sehr oft in keinem Verhältnis zum Ertrag. Dies alles beeinflusst die Motivation aller Beteiligten negativ, führt zu Terminverzögerungen, reduziert die errreichte Ergebnisqualität und Akzeptanz, und kann sogar zu einem negativen Stimmungsbild dem BPM-Projekt gegenüber führen.
Die in diesem Kurs vorgestellte Moderationstechniken, Vorgehensweise und dazugehörenden Arbeitsmittel wurden vom Prozessberater R. Held im Laufe der letzten 25 Jahre laufend weiter entwickelt. Sie haben sich in vielen Projekten bewährt und dazu geführt, dass nach weniger als 2 Stunden in einem Prozessworkshop konkrete und gute Ergebnisse dokumentiert vorliegen. Die dabei erreichte Qualität hat dabei schon einen recht hohen Stand erreicht und reduziert unnötige Diskussionen.
Die vermittelten Moderations- und Arbeitstechniken werden in Übungen trainiert. Der Kursschwerpunkt ist darauf ausgerichtet, Vorgehensweisen und Moderationstechniken trainieren und damit Prozessworkshops mit Mitarbeitern der Fachabteilung sehr effektiv und zielführend durchführen zu können.
Kursziel
- Störfaktoren und Killerargumente kennen, die den Aufbau eines Prozess-Systems in Prozessworkshops stören oder aufhalten
- Erfolgsfaktoren, Methoden und Arbeitsmittel zur Vorbereitung und Durchführung effektiver Prozessworkshops kennen
- ViFlow zur Ergebnisdokumentation in Prozessworkshop/-brainstorming kennen und schnelle Kommunikation der Workshopergebnisse sicherstellen


