Viele Prozesse lassen sich nur durch gezielte Prozessanalysen wirkungsvoll untersuchen, um daraus die Verbesserungspotentiale zu erkennen. Es gibt sehr viele verschiedenartige Analysen, die angewandt werden können. Sei es aus dem Six-Sigma-Programm, dem Lean-Management, dem KVP-Prozess oder anderen „Verbesserungsphilosophien“. Aber bei allen angewandten Analysen müssen die folgenden Grundsätze beachtet werden:
Grundsätze
- Sie müssen nachvollziehbar sein
- Sie sollen eine sachliche Diskussion ermöglichen
- Sie sollen beherrscht werden
- Sie sollen in einem vernünftigen Zeitraum durchführbar sein
- Sie sollen differenzierte Lösungsansätze zulassen
- Sie müssen durch das Management getragen und akzeptiert sein
In der Praxis
Die Erfahrungen zeigen, dass oft weniger viel mehr ist. Dem Grundsatz folgend lieber mit wenigen, „markigen“ Verbesserungen grosse Verbesserungseffekte schnell erzielen (Pareto 80:20-Regel gilt auch hier) als elend lang an kleinen (unwichtigen) Details herumwürgen. Dieser Grundsatz ist teilweise mit kleinen Aufwänden aber wichtigen Grundlagenentscheidungen machbar, überzeugt Mitarbeiter und Kader und fördert die Lust nach noch mehr Verbesserungen!



