Prozessmanagement- und Organisationsprojekte führen immer zu Veränderungen im Unternehmen. Diese können Geschäftsprozesse, Arbeits-, Betriebsmittel, Dokumente, Zuständigkeiten, Aufbauorganisation, Führungsinstrumente, einzusetzende IT-Systeme, usw. betreffen. Einzelne Mitarbeiter wie auch Kader und deren Rollen in der Geschäftsprozessabwicklung tun sich oft schwer notwendige Veränderungsvorhaben zu verstehen, diese anzunehmen und sich aktiv in die Umsetzung einzubringen. Deswegen ist es wichtig, Veränderungsmassnahmen nachvollziehbar und mit definierten Veränderungszielen zu kommunizieren.
Eine aktive Projektmitwirkung der Mitarbeiter, die Berücksichtigung weicher Faktoren und der dazu notwendigen flankierenden Massnahmen wie Informationsveranstaltungen, Gespräche mit Betroffenen und Beteiligten, usw. ist von grösster Bedeutung und muss im Veränderungsplan ihren Niederschlag finden. Wissensdefizite, die eine erfolgreiche Umsetzung der Veränderungsmassnahmen gefährden könnten, müssen frühzeitig erkannt und die Lücken durch geeignete Schulungsmassnahmen geschlossen werden.
Nach der Freigabe des Veränderungsplans ist ein straffes Erfolgscontrolling unabdingbar. Dieses soll dem Management und allen Beteiligten periodisch den Stand, die Zielerreichung und allfällige Abweichungen aufzeigen. Damit können die Ursachen des Nichterreichten ermittelt und gegebenfalls zusätzliche Aktivitäten veranlasst werden. Mit speziellen Reifegradanalysen ist man zusätzlich in der Lage, den Umsetzungsstand des Prozessmanagements zu bewerten und gezielte Korrekturmassnahmen zu erkennen und festzulegen.



